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  • Garrit Wilson

Next Level Produktivität durch KI-Mitarbeiter



In diesem Artikel erkläre ich dir, wie du durch die Implementierung deiner eigenen KI-Mitarbeiter für dein Unternehmen maximalen Mehrwert durch KI erreichst.



Das offene Geheimnis suboptimaler KI Nutzung


Die meisten Unternehmen nutzen KI gar nicht.

Die, die sie nutzen, machen in 90 % der Fälle suboptimal.

Wenn du KI nur so verwendest, dass du ab und zu ChatGPT aufmachst, bleibt Wert auf dem Tisch liegen - garantiert.


Bevor ich mich als KI-Berater verselbstständigt habe, habe ich lange Zeit damit verbracht, Technologie in der Tiefe zu verstehen, und selbst Anwendungen zu bauen.

Das wichtigste, dass ich aus dieser Zeit mitgenommen habe, ist das:


Das mächtigste Potenzial von Technologie liegt in der Automatisierung.

Generative KI eröffnet jetzt ganz neue Möglichkeiten dazu, welche Aufgaben automatisierbar sind (generative KI ist KI, die Inhalte erstellt, wie zb. ChatGPT)

Klar - wenn du ChatGPT benutzt, um dir Inspiration und Ideen zu holen, ist das ein Anfang.

Aber auf Unternehmensebene gibt es noch viel größeres Potenzial.


Wenn du willst, dass dein Unternehmen wirklich vorbereitet ist auf die kommende KI-Revolution im Markt, solltest du KI-Automatisierungen benutzen.



Viele Unternehmen scheitern im Umgang mit KI 


“With AI you are complete, without AI you are finished.”

Omar al Olama (VAE Minister für künstliche Intelligenz, Zitat vom World Economic Forum in Davos)


Die meisten Unternehmen fallen in eine dieser drei Kategorien:


  1. KI-Träge 😪 Das Unternehmen hat sich noch gar nicht mit KI auseinandergesetzt, und verpasst dadurch ordentliches Potenzial und langfristig den Anschluss

  2. KI aufmerksam, aber unerfahren 🤔 Das Unternehmen hat erkannt, dass ChatGPT massives Potenzial hat (bspw. +40% Produktivitätszuwachs [1] der Mitarbeiter, und bis zu +250% ROI [2]). In dieser Phase werden zwar ChatGPT Experimente ermutigt, es gibt aber keine echte Kompetenz darin, wie das Tool richtig genutzt wird (hint: Prompt Engineering)

  3. ChatGPT ready 😏 Das Unternehmen benutzt ChatGPT und hat den entscheidenden Sprung gemacht, ihre Belegschaft im richtigen Umgang mit KI zu schulen. Dadurch wird es schonmal viel produktiver - Prozesse werden schneller, die Belegschaft wird effizienter, usw.


Viele denken in dieser Phase, dass sie damit den heiligen Gral erreicht haben.

Das sie das Maximum aus KI für ihr Business herausholen.


Aber das stimmt nicht.


Was hier nämlich noch komplett ausgelassen wurde, ist die mächtigste Möglichkeit, um skalierbaren Wert zu schöpfen.

Und zwar durch Automatisierung von Prozessen.


Die Lösung:


Dein eigener KI-Mitarbeiter 🎯


So stellst du deinen eigenen KI-Mitarbeiter ein 🤖


Das beste, was du für dein Unternehmen tun kannst, ist, KI-Mitarbeiter einzustellen.

Ein KI-Mitarbeiter hat folgende Vorteile für dich:


Die KI …


  • arbeitet rund um die Uhr, 24/7.

  • ist skalierbar.

  • ist günstig.

  • ist effizient und liefert zuverlässig hochqualitative Ergebnisse (wenn du sie richtig einsetzt).

  • erlaubt es deinen Mitarbeiter:innen, sich auf kreativere Aufgaben zu konzentrieren.



Die Formel, um einen KI-Mitarbeiter einzustellen, ist diese:


High Impact Use Case + Automatisierung + Prozessintegration = KI-Mitarbeiter

I. High Impact Use Case


Das wichtigste, um einen KI-Mitarbeiter zu erstellen, ist der richtige Anwendungsfall.

Das ist mit dem „High Impact Use Case“ gemeint.


Ein High Impact Use Case ist ein Anwendungsfall, in dem die Stärken von generativer KI zum Tragen kommen, der aber auch robust gegen die Limitationen davon ist.

Meistens sind solche Anwendungsfälle Prozesse oder Aufgaben, bei denen als Endresultat Inhalte entstehen, die nach vorgegebenen Mustern erstellt werden.


Außerdem sollten sie klare Qualitätsmerkmale haben.

Beides ist wichtig, um es in die Instruktionen (die Prompts) an die KI einzuarbeiten.


Ein gutes Beispiel dafür ist die Erstellung von Copy im Marketing.


Wenn diese einen klar erkennbaren Stil hat, und eine klar identifizierbare Struktur, kann eine KI darauf optimiert werden diesen Stil und die Struktur automatisch zu erstellen.


Mein Geschäftspartner Stefan Müller und ich bauen unter anderem Copywriting Automatisierungen für Marketingagenturen, und kriegen fantastisches Feedback von Copywritern für die Qualität der Inhalte.


II. Automatisierung


Nachdem du den passenden Anwendungsfall gefunden hast, willst du jetzt, dass die KI den Prozess automatisch erledigt.

Damit vermeidest du manuelles Hin-und-her in ChatGPT, was ordentlich Zeit spart.

Außerdem ist der Prozess jetzt skalierbar, und kann sehr leicht auch ein größeres Volumen erledigen.


Das wichtigste für die Automatisierung sind richtig gute Prompts, also Anweisungen an die KI.


Um vorhersagbar sehr gute Ergebnisse zu erzielen, empfehle ich immer, einen einzelnen (meistens sehr umfangreichen und detaillierten) Prompt, bzw. eine „Prompt Chain“ (mehrere Prompts hintereinander) zu bauen.


Der Prompt wird ausreichend getestet und so lange optimiert, bis er jedes Mal ein sehr gutes Resultat liefert.


Damit vermeiden wir es, dass es zu viel Abweichung gibt, wenn ein Mitarbeiter jedes Mal einen neuen Prompt für denselben Prozess erstellt.


III. Prozessintegration


Der letzte Schritt ist es jetzt, den Prompt jedes Mal automatisiert an die KI zu senden, wenn der Prozess oder die Aufgabe abläuft.


Früher musste man für Prozessautomatisierung noch eine Softwareagentur einkaufen und mittlere bis hohe 5-stellige Beträge dafür bezahlen.

Heute ist es durch sog. „No-Code“ Plattformen sehr effizient und einigermaßen leicht selbst umsetzbar.


No-Code Plattformen funktionieren häufig nach einem Baukastensystem.

Durch einen drag-and-drop builder können verschiedene Software Tools miteinander verbunden werden, und automatisch Daten über Schnittstellen ausgetauscht werden.


So funktioniert dann das Ganze:


  1. du klickst einen Knopf in deinem Projektmanagement Tool (z.b. Trello, Asana, Jira, Monday, Airtable, usw.).

  2. Es werden automatisch Informationen aus deinem Projektmanagement Tool in deinen Prompt an die richtigen Stellen eingefügt.

  3. Der Prompt wird automatisch an die KI gesendet.

  4. Das Ergebnis der KI wird dir an einem Ort deiner Wahl ausgespielt (Google Drive, Notion, Jira, usw.)



Hier ist ein Beispiel davon, wie so ein KI-Mitarbeiter funktionieren kann.


Case Study: KI-Mitarbeiter für die Auswertung von Kundenumfragen


Ein Unternehmen führt regelmäßig Kundenumfragen durch.

Die Antworten zu den offenen Fragen werden ausgewertet, und in einem Bericht für die Geschäftsleitung und verschiedene Abteilungsleiter aufbereitet.

Das Unternehmen benutzt für die Umfrage ein Softwaretool (z.b. Typeform, Jotform, usw.).


Hier kommt die erste Automatisierung ins Spiel:

Alle Antworten, die von den Kunden eingesendet werden, werden jetzt automatisch in eine Tabelle eingefügt (bspw. Google Sheet, Excel Tabelle, etc.)

Jetzt wird automatisch ChatGPT oder ein anderes KI-Modell mit einem Prompt beauftragt, die Antwort des Kunden zu kategorisieren. Die Antwort wird in eine von mehreren Kategorien eingeordnet.

Für die Kategorien wird jetzt automatisch eine Visualisierung erstellt.


Als Nächstes werden alle Antworten von Kunden in einer bestimmten Kategorie in einem zweiten Prompt an ein KI-Modell geschickt, mit dem Auftrag, die Inhalte tiefer zu analysieren.

Dadurch können zum Beispiel wiederholende Mängel in einem Service oder Produkt identifiziert werden - was einen menschlichen Mitarbeiter Stunden oder Tage kosten könnte.


Die Zusammenfassungen der Kategorien können als Letztes in einem dritten Prompt eingefügt werden. Jetzt wird die KI beauftragt, daraus einen Bericht zu schreiben.

Weil der Bericht genaue Vorgaben hat davon, wie er strukturiert ist, und in welchem Stil er geschrieben wird, kann die KI genau nach diesen Vorgaben vorgehen.


Das Ergebnis:

80 % des Arbeits- und Zeitaufwands wurden direkt gespart.

Wir haben einen fertigen Bericht innerhalb von Minuten, statt Tagen.


Der Bericht enthält eine akkurate Übersicht der Kategorien von wiederholendem Feedback von Kunden und eine Visualisierung der Häufigkeit davon.

Außerdem wurden die Kategorien inhaltlich tief analysiert, und wichtige Faktoren der Antworten der Kunden wurden in der Zusammenfassung des Berichts erwähnt.

Der Bericht folgt zusätzlich den Vorgaben des Unternehmens.

Natürlich ist der Bericht damit noch nicht komplett fertig.

Es sollte immer nochmal ein Mensch über das Ergebnis gehen, um sicherzustellen, dass er fehlerfrei ist (das nennt sich eine human-in-the-loop Lösung).

Zudem empfiehlt es sich immer, so eine KI-basierte Lösung gleich mehrmals durchlaufen zu lassen (sogenanntes resampling). Damit stehen gleich mehrere Varianten zur Auswahl, und weil das ganze so schnell geht ist es problemlos möglich.


Fazit


Durch die automatisierte Einbindung (Prozessintegration) von KI (Automatisierung) an den korrekten Stellen (High Impact Use Cases) auf die korrekte Art und Weise (Prompting) kann massiv Zeit und Kosten gespart werden.

Am Ende gewinnen alle:


  • dein Unternehmen gewinnt, weil du skalierbaren Mehrwert durch KI erzielst, Kosten sparst, und sehr viel effizienter wirst

  • deine Mitarbeiter gewinnen, weil repetitive und manuelle Arbeitsaufgaben durch die KI erledigt werden, und sie sich auf die mehr kreativen und anspruchsvollen Aspekte ihrer Tätigkeit konzentrieren können.


Wenn du wissen willst, welche Möglichkeiten für KI-Mitarbeiter es in deinem Unternehmen gibt, dann melde dich bei mir.


Ich bin professionell darauf spezialisiert, die richtigen Anwendungsfälle zu identifizieren, und kann dir beibringen, wie du richtig gute, hochperformante Prompts schreiben musst.

Danke fürs Lesen.


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